Business und Digitalisierung

„Es gehe um Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet', sagte Kanzlerin Merkel an die Adresse der Industrie gerichtet. „Sie in das neue Zeitalter der Digitalisierung mitzunehmen werde die Politik nicht allein schaffen.“
(Quelle: n-tv, 20. März 2017)


Viele Teile der Bevölkerung in Deutschland und anderen europäischen Ländern scheinen durch die rasch voranschreitende digitale Transformation verunsichert zu sein. Es ist natürlich, neues und ungewohntes zunächst einmal abzulehnen und bei altbewährten, bleiben zu wollen, auch wenn es den Fortschritt hindert.

Firmeninhaber, Management, traditionelle Organisationen und offizielle Aufsichtsgremien scheinen Angst vor Veränderung und unbekannten neuen Wegen zu haben, die diese notwendige Digitalisierung erfordert.

Viele halten an alten Denkweisen und hierarchischen, unbeweglichen Managementstrukturen fest. Tatsächlich ist es mit veralteten Managementstrukturen und Arbeitssystemen nicht wirklich möglich, den Anforderungen einer schnelllebigen und dynamischen, sich ständig verändernden Welt, gerecht zu werden. Die alten Strukturen begrenzen oder verhindern die Weiterentwicklung und beschränken, aus geschäftlicher / organisatorischer Sicht Wachstum, Innovation und letztlich den langfristigen Erfolg.

In einer Zeit rasanter technologischer Fortschritte, einer Ära der Informationsrevolution und endloser Datenfluten, brauchen wir zweifellos bewegliche Konnektivität und Vernetzung mittels zuverlässiger Kommunikationsströme. Dies fordert Offenheit für neue Ideen und ein unkonventionelles, kreatives Denken.

Andere Hindernisse sind interne Konflikte zwischen den Abteilungen von Unternehmen, Mitarbeiter die nicht ermutigt oder daran gehindert werden, sich in andere Bereiche außerhalb ihres speziellen Aufgabengebietes einbringen zu dürfen. Der Autor Christoph Keese fasst es in seinem Buch Silicon Germany schön zusammen:

Spezialisierung: Wir denken in Fachbereichen und vermeiden Risiken - Die Industrie kann ohne Spezialwissen nicht funktionieren. Je tiefer das Wissen ist, desto erfolgreicher die Produkte. Für die Digitalisierung jedoch ist Spezialistentum eine Gefahr, weil sie sich isoliert. Horizontale Netzwerke können nicht entstehen.

Spezialisierungen sind natürlich notwendig und eine gute Sache, aber oft sind gerade Menschen, die ein Problem von einem anderen Standpunkt sehen, in der Lage zu Problemlösungen beizutragen und so letztlich einen Mehrwert zu schaffen. Diese Art von Interaktionen fördern und erhalten letztlich auch Moral, Motivation und das Interesse der Mitarbeiter.

Die Vernachlässigung der Sprache ist eine weiterer Bereich der es Wert ist erwähnt zu werden. Viele traditionell denkende Unternehmen verpassen Chancen, da sie Sprache nicht ernst genug nehmen, besonders in ihrer außerordentlich Relevanz für Website-Technologie, insbesondere in Bezug auf Web / Online-Inhalte und organische Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Verständlicherweise belegt die englische Sprache in Deutschland und Kontinentaleuropa den zweiten Platz. Das wird auch weiter so sein. Aber viele Unternehmen / Organisationen, die Wachstum auf regionaler oder internationaler Ebene anstreben, haben zu oft keine englischen Inhalte auf ihrer Website. Ohne englische Inhalte hat die Website keine Chance in den Google-Suchergebnissen aufzutauchen, wenn ein englischsprachiger Nutzer mit englischen Suchbegriffen nach dem Produkt oder der Dienstleistung sucht.

Das betrifft alle englischsprachigen Märkte, einschließlich der USA, Großbritannien, Irland, Kanada, Australien, Neuseeland, Hongkong, Malaysia und Singapur, um nur ein paar zu nennen, natürlich Schwellenländer wie Indien, Pakistan und Südafrika, aber auch viele andere Märkte, die englisch als ihre internationale Geschäftssprache nutzen. Es betrifft auch Nationen, in denen eine große Anzahl internationaler Firmenvertreter tätig sind, Länder wie China, die ganze Region Südostasien, den Nahen Osten, Afrika und alle EU- Länder, insbesondere Skandinavien und ehemalige britische Kolonien / Commonwealth-Staaten.

Trotz des vielleicht überlegenen Angebots an Produkten und Dienstleistungen, sowie der Verbesserung von Prozessen und Effizienz in einigen Bereichen, ist ein Mangel an digitalem Know-how ein großer Nachteil. Wenn Unternehmen und Organisationen in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Märkten, die Digitalisierung, nicht ernst genug nehmen, unter anderem auch bei der Planung ihrer Onlinepräsenz, Website-Inhalten und der damit verbundenen SEO, dann werden sie sicher zurückbleiben.

Die Politik hat absolut recht, wenn sie eindringlich auf diese Entwicklungen hinweist und Unternehmen und Organisationen drängt Digitalisierung und Online-Technologien an Bord zu nehmen neu zu beleben. Deutschland, Europa, europäisch, EU, Digitalisierung, Unternehmen, Website, Design, Entwicklung, SEO, Suchmaschinenoptimierung, Google, Englisch, Agentur, Online-Marketing

Wilfried Zimmermann, Webdesign Dienst Überlingen, Partner-Repräsentant von Web Conception in Deutschland; Entwicklung und Unterstützung der deutschsprachigen Märkte.

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